Am 04.10. fuhren wir (Barbara, Merle und ich) zum Training des HSV. Da die Stadt Hamburg – wie so oft – wieder proppevoll war, kamen wir etwas verspätet am Stadion an, sodass das Training bereits begonnen hatte. Auf dem Weg zum Trainingsplatz lief uns gleich Artjoms Rudnevs über den Weg. Natürlich wurden sofort die ersten Fotos gemacht und Autogramme gesammelt.
Nachdem wir uns das Training der Profis angeschaut und am Spielerausgang zahlreiche Fotos und Autogramme ergattert hatten, warteten wir schließlich noch auf Marcell Jansen – bekanntlich einer der letzten Spieler, die die Kabine verlassen.
Als er aus dem Spielertunnel kam, gab es erst einmal ein großes Hallo und eine herzliche Begrüßung. Nach Fotos und Autogrammen wurde noch ein wenig über dies und das geplaudert. Anschließend verabschiedeten wir uns, überreichten noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Jacqueline sowie ein kleines „Leckerli“ für Ego und machten uns dann auf den Weg in die Raute, um uns zu stärken.

Was macht man nach der „Stärkung“? Natürlich geht man in den Fanshop und deckt sich mit Fanartikeln ein 🙂. So fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken zurück ins Hotel und machten anschließend noch Hamburg unsicher – Tarzan lässt grüßen.
Am zweiten Tag wurden wir beim Aufwachen direkt von typisch Hamburger Wetter begrüßt, das gegen die Fensterscheibe prasselte. Nach dem Auschecken aus dem Hotel fuhren wir erneut zum Stadion. Dort angekommen lief uns Mario Moser (Betreuer) über den Weg. Auf die Frage, wo Miro sei, antwortete er: „Der ist schon mit dem Bus auf dem Weg nach Nürnberg.“
Daraufhin baten wir ihn, Miro bitte herzlich von uns – insbesondere von Merle – zu grüßen. Seine Antwort überraschte uns: Er kenne uns bereits, denn ein Foto von Marcell, Miro und Merle hänge bei ihnen im Büro.

Auf dem Weg zum Spielertunnel trafen wir den Greenkeeper. Nach einem kurzen Plausch ging es wieder in die „Raute“ 😉, denn er gab uns den Tipp, dass an diesem Tag aufgrund des Regens im Stadion trainiert wird. So saßen wir gemütlich im Trockenen bei Kaffee und Apfelsaft und konnten das Geschehen unten auf dem Rasen ganz entspannt verfolgen.
Während wir dort saßen, kam uns – es war ja noch früh – die Idee, zum Flughafen zu fahren. Vielleicht würden wir dort im Trockenen noch Fotos und Autogramme von einigen Spielern bekommen, die uns bisher fehlten, unter anderem von Raffael. Also machten wir uns nach dem Training auf den Weg zum Flughafen.
Schon unterwegs sahen wir den langen Stau am Elbtunnel (wie immer) in Richtung Süden. Als wir schließlich am Flughafen ankamen, war er auf satte 22 Kilometer angewachsen – mit rund zwei Stunden Wartezeit.

Nachdem wir uns am Flughafen zunächst orientiert hatten, wo die Mannschaft eincheckt, machten wir es uns gemütlich und beobachteten das Geschehen. Schon nach wenigen Minuten traf die Mannschaft mit Großraumtaxis ein. In der Eingangshalle wurden anschließend die Flugtickets verteilt.
Nun konnten wir im Trockenen die noch fehlenden Fotos und Autogramme sammeln. Als Vorletzter kam Cello auf uns zu. Er warf einen Blick über die Schulter und sagte zu Raffael:
„Hier, Raffa, meine kleine Freundin Merle – die ist wichtig. Der musst du ein Autogramm geben und mit ihr ein Foto machen!“
Und so hielt Raffael bei Merle an, machte ein Foto und schrieb Autogramme. Glücklich und mit vielen Erinnerungen im Gepäck wünschten wir der Mannschaft noch viel Erfolg für das Spiel in Fürth und machten uns anschließend auf den Heimweg.
In diesem Sinne: Nur der HSV!
Frank Korzonnek


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